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Alumnus Prince Felipe (now the King of Spain Felipe VI.)

Alumnus Prince Felipe, Screenshot: http://www.georgetownstories.com/

Alumnus Prince Felipe, Screenshot: http://www.georgetownstories.com/

Universitäten halten oft engen Kontakt zu ihren ehemaligen Studenten, den Alumni. Als Absolvent der School of Foreign Service an der Georgetown University bin ich dem ehemaligen Prinzen und heutigen König Felipe VI. von Spanien, Felipe Juan Pablo Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia zwar nicht persönlich begegnet, aber immerhin …. Den Abschluss als Master of Science in Foreign Service habe ich dort 1990 erworben, Felipe “folgte” 1995. In diesem Sinne: Os saludo, Felipe!

Prince Felipe Juan Pablo Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia graduated with a master’s in international relations from the university’s School of Foreign Service in 1995. “I think one of the most important qualities of a leader is that she or he listens,” says Eusebio Mujal-Leon, associate professor of government in Georgetown College and author of several books on Spanish and Cuban politics. “In all of my dealings with the future king of Spain, I found him to be a careful listener, someone who was obviously very smart but who also asked very good questions. …He will do a great job as king of Spain.”

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Ein Blick zurück: “Eine unglückliche und verderbliche Feuersbrunst” von 1811

wiederaufbauplan
Als Journalist und Gründungsmitglied des Vereins Historisches Bevensen e.V. interessiere ich mich auch sehr für Geschichte, insbesondere für lokale Ereignisse. Vor einigen Jahren stieß ich bei Recherchen für Rundgangs-Routen durch meine Heimatstadt Bad Bevensen in der Lüneburger Universitätsbibliothek auf eine alte Karte zum Wiederaufbau Bevensens nach dem Großbrand im Jahre 1811. Die weiteren Archiv-Recherchen zeigten, wie groß die Not der Menschen damals war. Viele verloren an diesem Tag ihre gesamte Existenz. Heute erinnert eine Gedenktafel an den Brand, die der Verein mit Unterstützung der Sparkasse Bevensen gestalten konnte. Der BLICKPUNKT veröffentlichte die ganze Geschichte. Unter dem BLICKPUNKT-Beitrag finden Sie den Text der Gedenktafel, den ich auf der Basis der Ortschronik Friedrich Brohmanns von 1928 zusammenstellte:

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“Die Lust zu Lernen stets rege halten”: Langenscheidt 1924

Langenscheidt Einleitung 1924

Als ich in meinem Beitrag über Duolingo erwähnte, die Idee des (Sprachen) Lernens in kleinen Häppchen wäre kein ganz neues Konzept, da dachte ich an die frühen Versuche des Microlearnings mit Handys in den 90er Jahren. Durch Zufall stieß ich heute auf ein noch viel älteres Beispiel: Langenscheidts Handbücher der Handelskorrespondenz – Englisch für Kaufleute. Von 1924! Darin heißt es: “Der Lehrstoff wird ihm vielmehr in kleinen Quantitäten geboten, die in ihrer Mannigfaltigkeit die Lust zum Lernen stets rege halten.” Chapeau! Auch in einem anderen Punkt waren diese Bücher schon sehr modern. Im laufenden Text werden dem Lernenden die wichtigsten Begriffe in der Fremdsprache fast beiläufig präsentiert. So hat er eher das Gefühl, die Sprache aktiv zu erobern, als zum stumpfen Pauken angehalten zu werden. [Read more]

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Sprachen lernen mit Duolingo

Die Idee des Microlearnings ist schon älter. Lange vor der Zeit von Smartphones, Tablets und Flatrates gab es die Idee, mit kleinen Lernhäppchen Sprachen immer und überall schnell zwischendurch lernen und trainieren zu können. Ein moderner Vertreter dieses Lernmechanismus ist Duolingo. Duolingo richtet sich nach eigener Aussage an alle Menschen, die eine Sprache lernen wollen. [Read more]

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Remembering Checkpoint Charlie, 1985

Checkpoint Charlie 1985

Checkpoint Charlie 1985

Der einstige militärische Kontrollpunkt der US Army “Checkpoint Charlie” war neben der Glienicker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin. Die anderen waren die Grenzkontrollpunkte Helmstedt-Marienborn (Checkpoint Alpha) und Dreilinden-Drewitz (Checkpoint Bravo). Dieses Bild entstand 1985, als an ein nahes Ende des Kalten Krieges noch nicht zu denken war. Wo heute als Soldaten der Alliierten Streitkräfte oder als DDR-Polizisten verkleidete Schauspieler die Touristen anlocken, herrschte damals noch bitterer Ernst für beide Seiten. Im Hintergrund erkennt man einen Wachturm mit Posten der DDR-Grenztruppen. Im Kontrast zu Wachturm und Mauer erweckt die auf grün geschaltete Ampel ganz unten im Bild beinahe den Eindruck, es wäre ganz einfach gewesen, über die Grenze zu gelangen! [Read more]

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Wie gut sind Google Translator & Co.?

Im Internet gibt es zahlreiche maschinelle Online-Übersetzer. Einer der bekannteren ist Google Translator. Was für eine erste schnelle Erschließung eines fremdsprachigen Textes oft vielleicht ausreicht, ist für professionelle Übersetzungen nicht geeignet, meint eine Expertin auf www.gutefrage.net (Link zum Beitrag am Ende des Posts):

Hallo,

der beste Übersetzer ist immer noch der aus Fleisch und Blut – also der Mensch – denn der Babelfisch (engl. Babel Fish), das fiktive Lebewesen aus dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams, das man sich ins Ohr einführt und dem Träger ein Verständnis aller gesprochenen Sprachen ermöglicht, ist noch nicht entdeckt und/oder erfunden.

Und der populäre Internet-Übersetzungsdienst Babel Fish, der nach diesem Vorbild benannt wurde, reicht – wie andere online Übersetzer – bei weitem nicht an sein Vorbild heran. 

Es gibt keine guten online Übersetzer, weil: [Read more]

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Contributoria, ein neues Portal zur Journalismus-Finanzierung

Neben meiner Tätigkeit als Übersetzer arbeite ich auch als Journalist. Dieser Beruf befindet sich gerade radikal im Umbruch. Mit Hilfe des Internets können Menschen unabhängig publizieren. Dabei entstehen ständig neue Medienformate und Technologien, aber auch die Finanzierung von Journalismus wandelt sich. [Read more]

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Die Encyclopaedia Britannica lebt: “We’re digital, we’re mobile, and we’re social”

Das war eine schlechte Nachricht für Freunde gedruckten Wissens: Im März 2012 teilte die Encyclopaedia Britannica, Inc. mit, dass die gedruckte Ausgabe der Encyclopaedia Britannica nach 244 Jahren eingestellt wird (→ zur Pressemitteilung). Die Konkurrenz des Internets, insbesondere von Wikipedia, führte zuvor schon seit Jahren zu sinkenden Auflagen. Doch das war keineswegs das Ende des traditionsreichen Lexikons. [Read more]

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Sprache ist Brücke. Ein nachahmenswertes Projekt zur sprachlichen Unterstützung ausländischer Studenten in Deutschland

Sprache ist eine Brücke zwischen Menschen und Kulturen. Sie kann aber auch schnell zum unüberwindbaren Hindernis werden. Wer schon einmal im Ausland gelebt hat, ohne sofort die Landesprache zu beherrschen, der weiß, wie mühsam die Teilhabe an der fremden Kultur und Arbeitswelt werden kann.

Diese Beobachtung hat auch die TU Freiberg gemacht. Um ihre ausländischen Studenten zu unterstützen, gründete sie das Programm “Sprache ist Brücke”. Dabei übernehmen Freiberger ehrenamtlich Sprachpatenschaften für Studenten nicht nur im Studium, sondern auch in der Freizeit. Ziele des Projekts sind die Erhöhung des Studienerfolges ausländischer Studierender und die Förderung ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft. [Read more]

“Was immer du schreibst – schreibe kurz und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten.”
Joseph Pulitzer, amerikanischer Journalist und Verleger